Staudenhecken – Sichtschutz und Blütentraum

(Juli 2016)

Mit Hecken lässt sich viel verstecken – und entdecken. Staudenhecken eignen sich nicht nur als Sichtschutz; sie erfreuen auch mit reizvollen Farben und wundervollen Strukturen.

Staudenhecken sind eine Mischung von Stauden, verschiedenen (Zier)gräsern, Zwiebelpflanzen usw. Das Zentrum besteht aus Einzelstauden, die mit ihrem Gerüst der Hecke Stabilität geben. Am Rand werden Pflanzen eingesetzt, die einen harmonischen Übergang in den Garten schaffen.

Staudenhecken sind vielseitig einsetzbar und brauchen erst noch wenig Platz. Ein weiterer Vorteil gegenüber Gehölzpflanzungen ist, dass sie nicht den Grenzabstandsregeln unterworfen sind.

Nützliche Schönheiten

Je nach Kombination der verschiedenen Pflanzen erinnern Staudenhecken an einen althergebrachten «Lebhag» oder aber sie weisen vielfältige Strukturen auf und muten wie lockere, artenreiche Buschwerke an. Staudenhecken sind also nicht einfach «grüne Mauern» wie herkömmliche Gehölzhecken, sondern bunte, lebhafte Naturschönheiten.

blühende Staudenhecke

Die verschiedenen Pflanzenarten bieten das ganze Jahr faszinierende Einblicke. Bereits im April erfreuen Kaiserkronen und Zwiebelpflanzen wie etwa Tulpen mit ihren Blüten. Mit (Zier)gräsern und Herbstblühern bleibt dieses dynamische Erscheinungsbild das ganze Jahr erhalten. Ihre volle Grösse zwischen 120–200 cm erreichen sie im Sommer. So bieten sie guten Sichtschutz und spenden zugleich lauschigen Schatten.

Geringer Pflegeaufwand

In der Regel reicht ein Rückschnitt pro Jahr Ende Winter, vor dem Austrieb der Zwiebelpflanzen. Das Schnittgut kann man in der Hecke als Mulchmaterial liegen lassen. Bei frisch gepflanzten Staudenhecken ist jäten wichtig und im Frühling muss man die Schnecken entfernen. In den Wintermonaten locken die Samenstände der Staudenhecke Vögel an, deshalb sollten die Pflanzen möglichst lange stehen bleiben.

Möchten Sie mehr wissen über Staudenhecken oder haben Sie schon konkrete Ideen? Wir helfen gerne bei der Verwirklichung.