Schöne Hecken dienen vielen Zwecken

(Juli 2015)

Die Hecke ist eine alte «Erfindung». Seit Jahrhunderten dient sie unter anderem als Markierung von Grenzen. Im modernen Garten ist sie auch ein ästhetisches Gestaltungselement mit hohem praktischem Nutzen, so zum Beispiel als Sicht-, Wind- und Lärmschutz, als Klimaverbesserer oder einfach als lebender Gartenzaun.

So bietet eine Hecke Lebensraum für Vögel, Insekten, Flechten oder Moose. Hecken sind hervorragende ökologische Trittsteine für Flora und Fauna.

Sorgfältig auswählen

Damit eine Hecke Ihnen Freude macht, überlegen Sie sich zuerst am besten, welchen dieser Nutzen sie in Ihrem Garten haben soll. Zusätzlich sollten Sie vor der Wahl einer bestimmten Art die Eigenschaften des gewünschten Standortes klären. Beachten Sie dabei folgende Punkte:

  • Lichtverhältnisse: (sonnig, halbschattig, schattig, Morgensonne im Winter)
  • Bodenverhältnisse: (sandig, lehmig, feucht, Humustiefe usw.)
  • Lage (Höhenlage, Bisenlage)
  • Höhe (gewünschte Höhe der Hecke)
  • Schnitt (geschnitten oder freier Wuchs)

Entscheidend ist auch der Pflegeaufwand, den Sie betreiben wollen. Haben Sie Ihre Hecke gefunden, geht es ans Pflanzen. Der Abstand der einzelnen Setzlinge richtet sich nach der gewählten Art, der Ausgangshöhe, der Stärke – und Ihrer Geduld. Wie schnell sollen die frisch gepflanzten Setzlinge eine perfekte Hecke in optimaler Fülle und Höhe bilden?

Jetzt ist Pflege-Saison

Für bestehende Hecken: Jetzt im Sommer ist die richtige Zeit, um sie in Form zu bringen. Buchs oder Eibe, die streng im Schnitt gehalten werden, sollten zwischen Juli und August geschnitten werden. Eventuell ist im Winter dann noch ein Nachschnitt angezeigt. Lichte Hecken, die Vögeln als Lebensraum dienen, schneiden Sie besser im Winterhalbjahr.

Falls Ihnen das jetzt etwas zu schnell gegangen ist: Es gibt jemanden, der Ihnen alles in Ruhe erklärt und Sie bei der Wahl und Pflege Ihrer Hecke berät. Ein Anruf oder ein E-Mail genügt und wir sind bei Ihnen.