Archiv der Kategorie: tips

Bienen sind mehr als Honiglieferanten

(November 2017)

Beim Stichwort Biene denken viele an die Honigbiene. Neben ihr gibt es aber ca. 600 Arten von Wildbienen, die so ganz anders aussehen als die Honigbiene – und nicht stechen!

Zu den Wildbienen zählen zum Beispiel die Blattschneide-, Furchen- oder Kuckucksbienen, die Masken-, Schmuck-, Woll- oder Zottelbiene. Sie sind sehr wichtig und leisten grosse Arbeit, indem sie bis zu zwei Drittel der Wild- und der Kulturpflanzen bestäuben. Weiterlesen

Trockenmauern beleben den Garten

(Oktober 2017)

Einst hatten sie nur einen landwirtschaftlichen Zweck. Heute bringen sie Natur, Leben und Freude in den Garten – die Trockenmauern.

Trockenmauern sind eine Jahrhunderte alte Bautechnik und wertvolles Kulturgut. Sie wurden in abschüssigem Gelände wie zum Beispiel in Weinbergen angelegt, um zusätzliche flache, terrassenartige Flächen zur Bewirtschaftung zu gewinnen. Mit Trockenmauern wurden aber auch Grenzen, zum Beispiel auf Weideland, markiert. Vielerorts erfüllen sie noch heute ihren Dienst und bereichern das Landschaftsbild.

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Rasenpflege im Herbst

(September 2017)

Der heisse Sommer hat bestimmt auch Ihrem Rasen zugesetzt. Damit er sich etwas erholen kann und Sie sich auch im Herbst an ihm freuen können, verdient er jetzt etwas Wellness.

Als erste therapeutische Anwendung mähen Sie den Rasen, es darf ruhig etwas tiefer sein als sonst. Danach kommt das Vertikutieren, dessen Wirkung mit einem Pealing vergleichbar ist: Das Vertikutiergerät, das einem Rasenmäher ähnlich sieht, ritzt mit Messern den Rasen längs und quer bis ca. 1 cm tief. Weiterlesen

Herbstzauber im Garten

(August 2017)

Bald hat der Sommer ausgeschwitzt und der milde Herbst zieht im Garten ein – mit einer Farbenpracht, die das Herz erfreut.

In der Mode sind die typischen Herbstfarben schnell gezählt: Brauntöne, Rot und etwas Blau und Lila als Kontraste. Um wie viel reicher ist da die Natur mit den Herbstblühern! Nach dem Sommerflor haben sie den Laufsteg nun für sich und präsentieren ab September ihre Pracht teils bis zum Winteranfang.

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Durstiges Wetter im Garten

(Juli 2017)

Jetzt giessen sie wieder. Die einen Hobby-Gärtner stressen ihre Pflanzen mit biblischen Dürreperioden und lassen dann und wann eine wahre Sintflut herabregnen. Andere «bitzelen» und sind dafür ständig am wässern.

Die beste Lösung aber liegt wie so oft in der Mitte – mit ein paar Tricks für die verschiedenen Pflanzen. Zuerst einmal: Nicht alle brauchen gleich viel Wasser. Weiterlesen

Auch im Schatten gibt es Licht

(Juni 2017)

Schattige Plätze im Garten sind für den Gärtner keine Problemzonen. Im Gegenteil, sie bieten vielen Pflanzen ideale Standorte.

«Pflanzen brauchen viel Sonne», ist ein Irrtum, der noch in vielen Köpfen herumgeistert. Genauso wie die Vorstellung, dass es für schattige Bereiche kaum schöne Planzen gibt. Dabei bevorzugen zum Beispiel viele Sträucher den Schatten. Weiterlesen

Hochbeet – Garten im Kleinformat

(Mai 2017)

Beliebt wie noch nie, erobern Hochbeete die Gärten, Balkone und sogar zubetonierte Innenstädte. Doch ganz so neu ist das Hochbeet gar nicht.

Ende des 19. Jahrhunderts kam das Geranium in den Schweizer Städten in Mode. 1897 zum Beispiel führte der Verschönerungsverein der Stadt Bern eine Prämierung (Neudeutsch Casting) der schönsten Blumenfenster durch.

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Sommergarten – Gartensommer

(April 2017)

Wenn Aprils Wetterkapriolen zu Ende sind, ist es Zeit den Sommerflor zu pflanzen. Die Auswahl ist endlos, den Fachmann beizuziehen deshalb besonders sinnvoll.

Den Kälteeinbruch, den uns der Osterhase beschert hat, hat sich wohl niemand mehr gewünscht. Doch April ist halt April; und wie schon die Grosseltern wussten:

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Gärtners Sinnieren über die Jahreszeiten

(März 2017)

Keine Jahreszeit inspiriert das Herz wie der Frühling: «Veronika, der Lenz ist da», Weiterlesen

Hecken entdecken, die Leben bezwecken

(Januar 2017)

Hecken sind die besten Gartenzäune. Sie sind kostengünstiger und schützen besser vor neugierigen Blicken als jeder herkömmliche «Hag». Sie sind in der Höhe stufenlos einstellbar – und man muss sie nicht alle paar Jahre streichen. Richtig gepflegt, halten sie Jahrzehnte.

Zwar brauchen sie etwas mehr Platz als ein Maschendrahtzaun, doch mit entsprechenden Pflanzen hält sich das in Grenzen: Weiterlesen